Biotop "Roter Bruch"
Jahresbericht 2003
Bereits 1997 wurde bei der Stadtverwaltung- Stadtbauamt (damals noch Stadtbaumeister Schneider) - der Gedanke geboren, auf stadteigenen Grundstücken ein Biotop oder - man kann auch sagen - ein Schutzgebiet einzurichten. Ausgewählt wurde ein Gelände nordwestlich des Autobahnkreuzes Walldorf, bekannt als "Roter Bruch". Die NABU-Ortsgrup-pe wurde von Anfang an konsultiert und in die Planungen mit einbezogen. Mit Gestaltungsvorschlägen wurde seitens der Stadtverwaltung der Landschaftsarchitekt Hannes Schreiner beauftragt. Seine Ausarbeitungen fanden unsere ungeteilte Zustimmung. Nachdem uns die Pläne zugeleitet und von Uli Schmidt eingesehen wurden, konnten wir am 02.10.1997 an die Stadt berichten:
"Die Gestaltungsvorschläge der Fa. Schreiner wurden von uns durchgesehen; sie finden unsere ungeteilte Zustimmung. Eine kurze Stellungsnahme nebst einigen Ergänzungsvorschlägen fügen wir bei".
Mit dem Dienstantritt von Gunter Glasbrenner in Walldorf war ein weiterer Befürworter für dieses Vorhaben gewonnen, so daß dieses Projekt immer mehr vorangetrieben wurde. In den Jahren bis 2003 fanden noch zahlreiche Besprechungen und Ortstermine statt.
In 2003 wurde die Sache endgültig zum Abschluß gebracht. In der Gemeinderatsvorlage vom 06.11.2003 wurde aufgeführt (Auszug):
"Roter Bruch":
Im "Roter Bruch" wurde in Abstimmung zwischen dem Stadtbauamt, den Naturschutzverbänden, dem Planungsbüro Schreiner und dem Forst vor 5 Jahren ein 4 ha großer Wald angelegt.
Da ausdrücklich kein "Wirtschaftswald" entstehen sollte, sondern ein nach ökologisch orientierter Zielvorstellung behandelter Wald, wurden sehr seltene und wertvolle Baum und Straucharten gepflanzt.