Inhalt
Termine
Bildergalerie
Kontakt u. Impressum


Natur- und Umweltnetzwerk
NABU Hockenheim

NABU Leimen-Nußloch

NABU Heidelberg

Mareno.net - Das Portal

Naturschutz Rhein-Neckar
 

Muster zur Petition (Bittschrift)

Quelle: NABU, ©™natur&kosmos und andere. Die Inhalte der Muster-Vorlagen geben nicht unbedingt die Meinung der Webmaster, des NABU bzw. seiner Mitglieder wieder. Alle Angaben auf dieser Seite ohne Gewähr.



>An den
Ersten Bügermeister der
Freien und Hansestadt Hamburg
Herr Öle von Beust
Senatskanzlei
Rathausmarkt l
20095 Hamburg


Sehr geehrter Herr Bürgermeister von Beust,
die Hamburger Wirtschaftsbehörde hat vorgeschlagen, das malaysische Tropenholzzertifikat MTCC (Malaysian Timber Ceritification CounciI) für die öffentliche Beschaffung anzuerkennen. Bei diesem Siegel handelt es sich nicht um ein international anerkanntes Zertifikat, wie es der Tropenholz-Beschluss der Hansestadt erfordert. Das malaysische Zertifikat dient allein den Interessen der Holzindustrie des Landes und ignoriert die Landrechte der Ureinwohner Malaysias, deren Vertreter das Siegel ablehnen, da ihre Einwände übergangen wurden. Außerdem erlaubt das staatliche System des MTCC keine unabhängige Kontrolle. Jedes Jahr werden in Malaysia mehr als 230.000 Hektar Tropenwald hauptsächlich durch den kommerziellen Holzeinschlag zerstört. Große Mengen Tropenholz illegaler Herkunft gelangen von Indonesien nach Malaysia und werden von dort reexportiert. Hamburg darf nicht mitschuldig werden an der Zerstörung der letzten tropischen Wälder, die ungebremst voranschreitet Bitte bedenken Sie die Signalwirkung der Senatspolitik und setzen Sie sich dafür ein, dass die Hansestadt Hamburg den bestehenden Tropenholz-Beschluss strikt einhält

Mit freundlichen Grüßen


(Unterschrift)

Absender:
Vorname:
Name:
Straße und Hausnummer:
PLZ und Ort:



An den
Bundesminister der Finanzen
Herrn Hans Eichel
Referat Bürgerangelegenheiten
Wilhelmstraße 97
10117 Berlin


Herrn Bundesfinanzminister Hans Eichel,

die Bundesregierung hat in der Vergangenheit staatliche Bürgschaften für den Ausbau der Papier- und Zellstoffindustrie in Indonesien vergeben. Allein der Papierkonzem Asian Pulp and Paper (APP) erhielt staatliche Bürgschaften von mehr als einer halben Milliarde Euro. APP baute daraufhin seine Produktions-kapazitäten innerhalb kurzer Zeit enorm aus und bediente sich zur Deckung seines Holzbedarfs in den indonesischen Regenwäldem.
Die Folgen für diese sensiblen Ökosysteme und ihre Bewohner sind ökologisch und sozial katastrophal.
Trotz des kostenlosen Zugangs zur Ressource Holz geriet APP in eine tiefe ökonomische Krise, meldete im April 2001 die Zahlungsunfähigkeit an und sitzt seitdem auf einem Schuldenberg von etwa 13 Milliarden US-Dollar.
Derzeit laufen Umschuldungsverhandlungen, bei denen es darum geht, die Konditionen für die Rückzahlung der noch ausstehenden 240 Millionen Euro an gewährten staatlichen Bürgschaften von deutscher Seite festzulegen.
Ich als Steuerzahler/in fordere. Sie auf, jede Form der Schuldenstreckung oder gar - Streichung an klare und verbindliche ökologische und soziale Bedingungen zu knüpfen. Dazu gehört die Verpflichtung seitens APP, kein Tropenholz mehr zu verwenden. Ferner muss sich APP verpflichten, den Lebensraum der im und vom Wald lebenden Menschen in Indonesien nicht länger zu zerstören.
Setzen Sie sich bitte bei den deutschen Verhandlungspartnern von APP und auch bei den übrigen Gläubigern dafür ein, dass entsprechende ökologische und soziale Aspekte bei den Umschuldungsverhandlungen berücksichtigt werden. In der Hoffnung, dass Sie mein Anliegen ernst nehmen und in Erwartung einer baldigen Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen



Absender:
Vorname, Name:
Straße und Hausnummer:
PLZ und Ort:




FAX-ANTWORT AN
(089) 45 87 27 24
natur&kosmos
Belfortstraße 8
81667 München


Stoppen Sie den Ausverkauf der Naturparadiese, Herr Bundesfinanzminister!

Die Bundesregierung versprach den Naturschutzverbäriden, 100000 Hektar als „Nationales Naturerbe" in Ostdeutschland zu bewahren. Die Hälfte davon sollte kostenlos an die Länder und • Naturschützer übertragen und damit auf Dauer für uns alle und unsere Kinder gesichert werden. Von diesen Flächen sind aber schon fast 10 Prozent an andere Eigentümer verkauft wor­den. Damit droht der Schutz dieser Paradiese zu scheitern! Nur Sie, Herr Bundesfinanzminister, können den weiteren Fiächenschwund stoppen. Mit unserer Aktion 100 Jahre Naturschutz in Deutschland fordere ich Sie auf, wieder die gesamten 50000 Hektar zur kostenlosen Übertra­gung an Naturschützer bereitzustellen: durch ökologisch wertvolle Flächen im „Grünen Band", in Bergbaufolgelandschaften und auf ehemaligen Truppenübungspjätzen. Helfen Sie mit, dass auch dort - wie in der Lausitz - eine neue Heimat für heimische Tiere und Pflanzen geschaffen wird.

JA, ich unterstütze diesen Aufruf mit meiner Unterschrift.

Name:
Strasse, Nr:
PLZ, Wohnort:
Telefon:
Ort/Datum:
Unterschrift:

Copyright © 2005-2009 Mareno.net & Paradiso Design - Alle Rechte vorbehalten